Stauplan für den Container erstellen
Ein Stauplan zeigt, welches Packstück wo im Container steht — als Zeichnung plus Liste. Er beantwortet drei Fragen auf einmal: passt alles rein, wie wird geladen und was hat der Empfänger zu erwarten. Mit dem 3D-Rechner entsteht er aus den Maßen Ihrer Ladung, ohne Excel und ohne Zeichenprogramm.
Was in einen Stauplan gehört
Es gibt keine Norm dafür — aber es gibt einen Konsens darüber, was er leisten muss. Ein brauchbarer Stauplan nennt:
- Den Container mit Typ und Innenmaßen (20′ GP, 40′ HC …), damit die Zeichnung einen Maßstab hat.
- Jede Position mit Bezeichnung, Stückzahl, Maßen und Gewicht — das ist zugleich die Packliste.
- Die Lage im Container, mindestens als Bild, gern mit Lagen und Reihen.
- Die Summen: Volumen, Gewicht, belegte Lademeter und die Auslastung gegen Volumen und Zuladung.
- Was offen bleibt: was nicht mehr hineinging und wie viele Container es insgesamt werden.
Was ein geometrischer Stauplan nicht ist: eine Ladungssicherungsplanung. Zurrmittel, Reibbeiwerte, Schwerpunktlage und Achslasten stehen nicht darin und müssen getrennt geprüft werden. Wer das vermischt, verkauft eine Zeichnung als Sicherheitsnachweis.
In vier Schritten zum Stauplan
| Schritt | Was passiert |
|---|---|
| 1. Container wählen | Typ aus der Liste oder eigene Maße; auf Wunsch die Innenmaße der Reederei. |
| 2. Ladung erfassen | Position für Position — oder die Packliste aus Excel einfügen, Spalten werden erkannt. |
| 3. Rechnen lassen | Der Packer sucht die Anordnung, das Ergebnis steht live in 3D daneben. |
| 4. Weitergeben | Als Link, als Bild oder als druckbarer Ladevorschlag mit QR-Code zurück auf den 3D-Plan. |
Stapelbarkeit ist der Punkt, an dem Stauplänen die Luft ausgeht
Ein Stauplan, der jedes Packstück für beliebig stapelbar hält, sieht gut aus und ist an der Rampe wertlos. Deshalb gehört zu jeder Position, was sie wirklich verträgt:
- Nicht stapelbar — steht am Boden, nichts darunter.
- Begrenzt stapelbar — „1× stapelbar" heißt eine weitere Lage obendrauf, nicht mehr.
- Stapelbar bis … cm — die Angabe, wie sie in Anfragen steht. Der Turm darf ab Containerboden nur so hoch werden.
- Drehbar oder nicht — Ware, die quer gestellt werden darf, bringt oft mehrere Stellplätze zusätzlich.
Der Rechner nimmt diese Angaben je Position entgegen und hält sich daran — auch dann, wenn dadurch weniger hineinpasst. Ein längeres Packstück wird nicht auf ein kürzeres gestellt, sodass es an der Kante in der Luft endet: was oben liegt, muss unten auch stehen.
Wenn es mehr als ein Container wird
Das ist kein Fehler, sondern ein Ergebnis. Der Rechner sagt dann, wie viele Container es werden, verteilt die Ladung darauf und weist Volumen und Gewicht je Container einzeln aus — jeder wird schließlich einzeln gestellt, gewogen und gefahren. Dabei wird das Gewicht so gleichmäßig wie möglich verteilt, ohne dass ein Container mehr gebraucht wird als nötig.
Stauplan weitergeben
Drei Wege, je nachdem, wer ihn bekommt:
| Format | Wofür |
|---|---|
| Link | Der Empfänger öffnet denselben 3D-Plan im Browser und kann ihn drehen — ohne Anmeldung. |
| Bild (PNG) | Für Mail und Angebot: die Ansicht plus Kennzahlen je Container. |
| Ladevorschlag (PDF) | Zum Ausdrucken für die Rampe, mit QR-Code zurück auf den interaktiven Plan. |
Häufige Fragen
Was ist ein Stauplan?
Eine Darstellung, welche Packstücke in welcher Anordnung in einen Container geladen werden — Zeichnung plus Positionsliste mit Maßen, Gewichten und Summen.
Wer erstellt den Stauplan?
In der Regel der Verlader oder der Spediteur, der packt. Bei Sammelladungen macht es der Container-Packbetrieb; bei FCL-Sendungen häufig der Versender selbst.
Ist ein Stauplan Pflicht?
Vorgeschrieben ist er nicht allgemein — die VGM-Meldung dagegen schon. In der Praxis verlangen ihn Empfänger, Zoll und Versicherer trotzdem regelmäßig, weil er zeigt, was im Container war und wie es stand.
Kostenlos, ohne Anmeldung — Maße eingeben, Plan als Link, Bild oder PDF weitergeben.