Container-Wissen · Stauplanung

Stauplan für den Container erstellen

Ein Stauplan zeigt, welches Packstück wo im Container steht — als Zeichnung plus Liste. Er beantwortet drei Fragen auf einmal: passt alles rein, wie wird geladen und was hat der Empfänger zu erwarten. Mit dem 3D-Rechner entsteht er aus den Maßen Ihrer Ladung, ohne Excel und ohne Zeichenprogramm.

Was in einen Stauplan gehört

Es gibt keine Norm dafür — aber es gibt einen Konsens darüber, was er leisten muss. Ein brauchbarer Stauplan nennt:

Was ein geometrischer Stauplan nicht ist: eine Ladungssicherungsplanung. Zurrmittel, Reibbeiwerte, Schwerpunktlage und Achslasten stehen nicht darin und müssen getrennt geprüft werden. Wer das vermischt, verkauft eine Zeichnung als Sicherheitsnachweis.

In vier Schritten zum Stauplan

SchrittWas passiert
1. Container wählenTyp aus der Liste oder eigene Maße; auf Wunsch die Innenmaße der Reederei.
2. Ladung erfassenPosition für Position — oder die Packliste aus Excel einfügen, Spalten werden erkannt.
3. Rechnen lassenDer Packer sucht die Anordnung, das Ergebnis steht live in 3D daneben.
4. WeitergebenAls Link, als Bild oder als druckbarer Ladevorschlag mit QR-Code zurück auf den 3D-Plan.

Stapelbarkeit ist der Punkt, an dem Stauplänen die Luft ausgeht

Ein Stauplan, der jedes Packstück für beliebig stapelbar hält, sieht gut aus und ist an der Rampe wertlos. Deshalb gehört zu jeder Position, was sie wirklich verträgt:

Der Rechner nimmt diese Angaben je Position entgegen und hält sich daran — auch dann, wenn dadurch weniger hineinpasst. Ein längeres Packstück wird nicht auf ein kürzeres gestellt, sodass es an der Kante in der Luft endet: was oben liegt, muss unten auch stehen.

Wenn es mehr als ein Container wird

Das ist kein Fehler, sondern ein Ergebnis. Der Rechner sagt dann, wie viele Container es werden, verteilt die Ladung darauf und weist Volumen und Gewicht je Container einzeln aus — jeder wird schließlich einzeln gestellt, gewogen und gefahren. Dabei wird das Gewicht so gleichmäßig wie möglich verteilt, ohne dass ein Container mehr gebraucht wird als nötig.

Stauplan weitergeben

Drei Wege, je nachdem, wer ihn bekommt:

FormatWofür
LinkDer Empfänger öffnet denselben 3D-Plan im Browser und kann ihn drehen — ohne Anmeldung.
Bild (PNG)Für Mail und Angebot: die Ansicht plus Kennzahlen je Container.
Ladevorschlag (PDF)Zum Ausdrucken für die Rampe, mit QR-Code zurück auf den interaktiven Plan.

Häufige Fragen

Was ist ein Stauplan?
Eine Darstellung, welche Packstücke in welcher Anordnung in einen Container geladen werden — Zeichnung plus Positionsliste mit Maßen, Gewichten und Summen.

Wer erstellt den Stauplan?
In der Regel der Verlader oder der Spediteur, der packt. Bei Sammelladungen macht es der Container-Packbetrieb; bei FCL-Sendungen häufig der Versender selbst.

Ist ein Stauplan Pflicht?
Vorgeschrieben ist er nicht allgemein — die VGM-Meldung dagegen schon. In der Praxis verlangen ihn Empfänger, Zoll und Versicherer trotzdem regelmäßig, weil er zeigt, was im Container war und wie es stand.

Kostenlos, ohne Anmeldung — Maße eingeben, Plan als Link, Bild oder PDF weitergeben.

Verwandte Fragen

Ohne Gewähr: Der erzeugte Stauplan ist eine rein geometrische Schätzung zur Buchungsvorbereitung. Er enthält keine Prüfung von Achslast, Schwerpunkt oder Ladungssicherung und ist kein Nachweis im Sinne von VDI 2700 oder CTU-Code. Angaben zu VGM und Dokumentenpflichten geben den Stand allgemein zugänglicher Quellen wieder und sind keine Rechtsberatung.